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Die Delphischen Spiele 2009

 

Klicken Sie hier für Informationen zur Delphiade 2009 vom 9.-15. September 2009 in Jeju, Korea.



Archiv 2008

Vernissage „Goethes griechischer Traum” im Goethemuseum Düsseldorf


Prof. Hansen gratuliert Maria Efthymiou   Prof. Hansen gratuliert Maria Efthymiou Vortrag Dr. Manfred Osten, BonnVortrag Dr. Manfred Osten, Bonn



Unter dem Titel „Goethes griechischer Traum“ ermöglichte der Delphische Rat Deutschland e. V. zusammen mit dem Goethe-Museum Düsseldorf unter Schirmherrschaft des Generalkonsuls von Griechenland, Herrn Prodromos N. Markoulakis, eine Ausstellung mit Kunstfotografien der griechischen Künstlerin Maria Efthymiou, die Fotografin und Objekt in einer Person ist. Die Vernissage fand in dem wundervollen Rahmen des Goethe Sommerfestes am 28. August 2008 – Goethes 259. Geburtstag – im Schloss Jägerhof statt. Das Wetter spielte mit – es war lauschig warm und trocken – die sommerlichen Dixieland-Klänge luden zum Entspannen ein und Wein, selbst gemachte Schnittchen und griechische Spezialitäten sorgten auch für kulinarisches Wohlbefinden. Durch den Abend führte in bester Stimmung und mit den immer passenden Worten der Direktor des Goethe-Museums, Prof. Dr. Dr. Volkmar Hansen.

„… unter allen Völkerschaften haben die Griechen den Traum des Lebens am schönsten geträumt.“ Passender als mit Goethes Worten könnten die Traumfotografien der Künstlerin nicht beschrieben werden. Sie sind eine Huldigung an den Glanz und die Größe des antiken Griechenlands und schlagen gleichzeitig durch das moderne Medium Fotokamera und die humanistische Gedankenwelt eine Brücke zwischen der alten und der heutigen Zeit, die mit den Delphischen und Olympischen Spielen zwei Frieden stiftende Wettstreite des antiken Griechenlands übernommen hat.



AusstellungAusstellungWie Goethes Werke lenken die fotografischen Inszenierungen von Maria Efthymiou das innere und äußere Auge auf das geistige und kulturelle Erbe Griechenlands und dessen von Licht erfüllten Landschaften. Ein Erbe, das sich auch in der Neuzeit als Chance und Forum für einen friedlichen, zukunftsorientierten Dialog der Kulturen der Welt erweist. Somit deckt sich die Aussage dieser Ausstellung mit der Mission des Delphischen Rates Deutschland.




Doch es wäre kein echtes Goethe Sommerfest gewesen, wenn nicht auch Rezitationen und Vorträge den Abend begleitet hätten. Monika Ehrhardt-Lakomy, Präsidentin des Delphischen Rates Deutschland e. V., erläuterte die Mission des Rates und sorgte so für erhöhte Aufmerksamkeit für die Delphische Idee.

Monika Ehrhardt-LakomyMonika Ehrhardt-LakomyDie Düsseldorfer Schülerin Martha Wanat, Praktikantin am Goethe-Museum, trug mit klarer Stimme, angemessener Diktion und jugendlichem Charme Verse von Goethe vor. Dr. Manfred Osten, Bonn, trug mit seinem launigen Plädoyer für die Entschleunigung, belegt anhand des Homunculus und der künstlichen Optimierung des Menschen, dann letztendlich doch zur Kurzweil bei. Zum Abschluss des Programms am späten Abend brachte Dr. Letizia Mancino-Cremer, italienische Schriftstellerin und Malerin aus Heidelberg, mit ihrem lyrischen Porträt von Hilde Domin die etwa 380 Besucher noch mal zum Nachdenken, Schmunzeln und Lachen. Manchmal hatte man den Eindruck, sie benutzt Sprache und Wörter wie Pinsel und Farben.

 

*Bilder Copyright bei Pressebüro Rainer Richter, Düsseldorf