Bereits in der griechischen Antike hatten sich die Delphischen Spiele dem Ziel der Ermittlung der Besten im Wettbewerb und der Entwicklung von Fähigkeiten im Bereich des Geistes und Kultur verschrieben.
Die Delphische Idee wurde im Jahr 1994, hundert Jahre nach der Wiederentdeckung der Olympischen Spiele, wiederbelebt und ist angesichts der Globalisierung und des Wettstreites der Kulturen heute aktueller denn je.
Nach den I. Delphischen Spielen im Jahr 2000 in Moskau, Russland, fanden zuletzt die II. Delphischen Spiele 2005 in Kuchin, Malaysia, statt. In Berlin gab es mit 2008 die regionale Sonderveranstaltung „Zuhause in Berlin“, eine Delphiade der Künste mit Beiträgen aus den Bereichen Hausmusik, Breakdance, Poetry Slam, Debatten, Graffiti u. a.
Im Vier-Jahres-Rhythmus, zwei Jahre versetzt zueinander, sollen künftig die Delphischen Spiele für Erwachsene sowie Jugenddelphiaden an wechselnden Orten, auf wechselnden Kontinenten die Sieger nationaler Wettbewerbe in den jeweiligen Delphischen Disziplinen zusammenführen und die Weltbesten ermitteln.